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Ofenverkleidung

Ofenverkleidung

Ofenverkleidung
Ofenverkleidung | Kachelofen | Ofen (Quelle: © unpict - Fotolia.com)

Die Ofenverkleidung hat starken Einfluss auf die Wärmespeicherung und das optische Erscheinungsbild Ihres Ofens.
Wir stellen Ihnen verschiedene Materialien vor und geben Hinweise was Sie bei der Verarbeitung und der Auswahl dieser beachten müssen.


Allgemeines zur Ofenverkleidung


Für die Atmosphäre ist es wichtig, dass Ihre Ofenverkleidung mit Wänden und Böden Ihres Wohnraums harmoniert.
Für den Punkt Verkleidung gibt es im Ofenbau einige Vorschriften. In der DIN-Norm 19985-1 Abschnitt 5.3.1 ist eine Höchsttemperatur von 85°C angegeben, welche die Verkleidung während des Brennvorganges erreichen darf. Ausgenommen sind an dieser Stelle Ablagen und Bauteile im Feuerraum selbst.
 Ablagen sollten sich vorzugsweise kaum erwärmen, der Feuerraum auf Grund der Nähe zum Brand deutlich wärmer als 85°C.

Für die Ofenverkleidung dürfen nur nicht brennbare Stoffe der Klasse 1 verwendet werden. Diese gewährleisten einer enormen Wärmebeanspruchung Stand zu halten und sollten selbst nur geringfügig Wärme leiten. Die Stoffe sollen dabei nicht nur nicht entflammbar sein, sondern auch hitzebeständig und feuerfest. Das schließt auch ein, dass durch den Brennvorgang keine Verfärbungen, Verschmutzungen oder gar Verformungen erfolgen.
Für Öfen ist eine allseitige Verkleidung nötig. Ausgenommen sind dabei Tragplatten und geplante Öffnungen.
Entsprechend der DIN 4165 und 4166 sind für diese Bestandteile Porenbeton-Platten oder Planbauplatten zu nutzen.
Plansteine haben eine geringe Maßtoleranz und sollten daher mit Dünnbettmörtel vermauert werden.
Die Verkleidung des Ofens ist als Vormauerung der Raumwände anzulegen.
Entsprechend Ihrer Vorlieben sollten Sie eine Ofenart wählen und sich für ein Material entscheiden.
Wir stellen Ihnen eine Auswahl an Materialien vor und zeigen Ihre Vorzüge auf.

Materialien für eine Ofenverkleidung


Porenbeton


Porenbeton ist eines der beliebtesten Materialien für Ofenverkleidungen.
Da es ein mineralischer Baustoff ist, ist die Höchsttemperatur nach DIN-Norm 19985-1 sogar bis 120°C zulässig.
Für Porenbeton ist in der DIN Norm V4165 eine die Festigkeitsklasse 2 für Ofenverkleidungen vorgeschrieben.
Nach DIN 4166 muss Porenbeton eine Rohdichteklasse von 0,5 vorweisen.
Die Vorteile dieses Stoffes sind die gute Isolation und die einfache Verarbeitung.
Porenbeton ist kaum fähig Wärme zu leiten und ist trotzdem enorm hitzebeständig.
Optisch ist Porenbeton sehr neutral.

Schamotte

Ofenverkleidung | Schamotte | Schamottenstein (Quelle: © Brandon T-Fotolia.com)

Schamotte oder auch Schamottsteine sind besonders hitzebeständige, feuerfeste Steine.
Die sind dem Porenbeton insofern überlegen, dass Sie bis zu 1400°C der Hitze trotzen.
Auch optisch kann Schamotte ansprechender sein. Schamottsteine gibt es in verschiedenen Braun- und Rotbrauntönen.
Schamotte ist allerdings nicht so einfach zu verarbeiten wie Porenbeton.

Ofenkacheln


Ofenkacheln bestehen aus gebranntem Ton und sind somit der Keramik zuzuordnen.
Sie bieten eine hohe Wärmekapazität und speichern Wärmeenergie und geben auch Stunden nach der Verbrennung von Holz noch Wärme ab.
Ofenkacheln sind durch ihre glatte Oberfläche deutlich einfacher zu reinigen als Schamotte oder Porenbeton.
Allerdings sind Ofenkacheln Geschmackssache und passen optisch nicht in jedes Wohnzimmer.

Egal ob Sie sich für Beton, Keramik oder eine Natursteinimitation entscheiden, Sie sollten in der Planung für Ihre Ofenverkleidung sorgfältig vorgehen. Berechnen Sie die Maße für Ihre Verkleidung mit kleinlichster Korrektheit und ziehen Sie bei Fragen einen Schornsteinfeger hinzu. Dieser muss Ihre Feuerstelle abnehmen und kennt sich daher mit Vorschriften für diese aus.
Lassen Sie sich ausgiebig beraten, damit bei der Verkleidung Ihres Ofens nichts schief geht.

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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