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Esche | Eschenholz | Hartholz | Brennholz Esche

Die Esche – ein edles Brennholz

Die Esche – ein edles Brennholz
Esche | Hartholz | Brennholz (Quelle: © arsdigital -Fotolia.com)
In der nordischen Mythologie repräsentiert  der Weltenbaum „Yggdrasil“ den gesamten Kosmos. Yggdrasil soll die Oberwelt, Mittelwelt und Unterwelt miteinander verbinden. Der Weltenbaum ist eine Esche. In der germanischen Mythologie wird der Mann aus der Esche geschaffen. Selbst die Griechen wussten die Esche zu schätzen. Im Zusammenhang mit der Sage des Prometheus wird sie als „Feuerspender“ genannt. Wie gut der „Feuerspender“ als Brennholz tatsächlich ist, erfahren Sie im folgenden Ratgeberteil.


Allgemeines zur Esche

Die Esche ist in Europa heimisch und ihre größten Bestände befinden sich in Polen und im Baltikum.
Mit einer Wuchshöhe von bis zu 40 Metern  zählt die Esche zu den höchsten Laubbäumen Europas.
Bei dieser Höhe ergibt sich für die Esche ein durchschnittlicher Stammdurchmesser von zwei Metern.
Für Eschen schwankt die Rohdichte des Holzes sehr stark. Sie kann zwischen 650 kg/m³ bis zu 740kg/m³ liegen und bewegt sich damit etwa im Bereich der Dichte von Buche und Eiche.
Die Esche gilt als Edellaubholz. Der Bestand der Esche wird seit den letzten Jahren von verschiedenen Krankheiten wie dem Schlauchpilz oder sogenannten „Eschenkrebs“, welcher durch Bakterien oder Pilze ausgelöst werden kann, immer weiter minimiert.




Wachstum der Esche

Eschen kennzeichnet ein sehr grader Wuchs ohne Gabelungen.
Junge Bäume haben eine grünliche bis graue Rinde, welche mit zunehmendem Alter zu hoher Verkorkung neigt. Die Rinde ist längsrissig und breitgerippt.
Eschen gehören zu den Kernholzbäumen. Allerdings ist die Farbkernbildung bei Eschenholz nicht zwingend der Fall. Das Alter des Baumes ist hier ein ausschlaggebender Faktor. Junge Bäume neigen meist zu hellem, weißrötlichen Holz. Ältere Bäume können einen dunkleren Kern ausbilden. Ab dem Alter von 60 Jahren kann es bei Eschen zum sogenannten „Braunkern“ kommen.
Die Esche benötigt für ihr Wachstum mineralhaltige, tiefgründige und feuchte Böden. Dabei ist ein gemäßigtes, tendenziell eher luftfeuchtes Klima von Vorteil. Die Esche braucht sehr viel Licht.
Allerdings kann die Esche auch auf flachgründigen, kalkhaltigen, trockenen Böden wachsen.
Aus diesem Grund bestand die Überlegung die Esche in „Wasseresche“ und „Kalkesche“ zu unterteilen. Allerdings konnten keine genetischen Unterschiede festgestellt werden.


Eschenbeere | Esche | Laubbaum (Quelle: © R3BV -Fotolia.com)
 

Eigenschaften der Esche als Brennholz

Die Esche  hat sehr schweres, robustes Holz. Allerdings weist Eschenholz trotzdem eine hohe Elastizität auf. Die Esche hat ringporiges Holz, welches mit zunehmenden Altern Jahresringe ausbildet. Die Ausbildung der Jahresringe im Holz ist für Verbraucher ein Indiz für gute Holzqualität. Eschenholz trocknet sehr langsam und sollte mindestens zwei Jahre gelagert werden.
Nach der Trocknung hat Eschenholz ein sehr hohes Stehvermögen und es kommt kaum zu Rissbildung im Holz. Allerdings ist Esche sehr empfindlich in Bezug auf Witterung und Bodenkontakt. Man sollte Esche mit einem hohen Sockel lagern und für Regen schützen. Für Eschenholz sind Innenraumlager sehr gut geeignet. Man sollte das Holz vor allem vor Verschmutzung schützen.
Eschenholz ist einfach zu verarbeiten. Durch die hohe Rohdichte und die geringe Rissbildung ist es allerdings schwer zu spalten.
Eschenholz hat einen Brennwert von 4,1kWh/kg, welcher auf dem Niveau von Eiche und Buche mitmischen kann. Dabei überzeugt die Esche durch ein ruhiges, gleichmäßiges Abbrennverhalten und spendet lange Wärme. Ein wahrer „Feuerspender“!
 Bei der Esche kommt es kaum zu Harzbildung. Es kommt also auch nicht zu Funkenflug. Eschenholz hat eine gute Glutbildung. Oft wird das Flammenbild, welches bei der Verbrennung mit Eschenholz entsteht, bewundert. Außerdem verbrennt Esche relativ geräuschlos. Esche ist somit das optimale Brennholz für offene Kamine.

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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