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Birke | Hartholz | Brennholz

Birke als Brennholz

Birke als Brennholz
Birke | Brennholz | Hartholz (Quelle: © Sergey Shcherbakov - Fotolia.com)

Als Brennholz sind Laubbäume besser geeignet als Nadelhölzer. Die populärsten Brennhölzer sind dabei Bäume wie Buche, Eiche und Esche. Doch auch die Birke hat als Laubbaum gute Voraussetzungen um als Brennholz genutzt zu werden. Erfahren Sie, welche Vorteile Ihnen die Birke als Brennholz bietet.


Allgemeines zur Birke

Die Birke kommt vor allem in Mittel-und Nordeuropa vor. Sie ist ein sommergrüner Laubbaum, der sich durch seine markante Rinde sehr einfach von anderen Bäumen unterscheiden lässt. Die Rinde hat ein Farbspektrum von fast schwarz bis weiß. Der hohe Kontrast macht Sie dabei so auffällig.


Die Rinde ist sehr glatt, hat allerdings tiefe Furchen. Birken wachsen sehr schnell und können eine Wuchshöhe von bis zu 30 Metern erreichen. Birken wachsen oft mit mehreren Stämmen. Sie hat sehr geringe Ansprüche an die Bodenqualität und wächst vorzugsweise auf freien Flächen. Die Birke gilt deshalb als „Pionierpflanze“.  Diese Eigenschaften führen dazu, dass die Birke sehr nachhaltig produziert werden kann.  Ihr Höhenwachstum ist im Alter von 60 Jahren abgeschlossen. Birken können bis zu 160 Jahre alt werden.

Birke | Birkenholz | Brennholz (Quelle: ©Pink Badger - Fotolia.com)


Birkenholz als Brennholz

Birkenholz hat eine Rohdichte von 650kg/m³ und ist damit ein mittelschweres Holz, das allerdings sehr weich ist und dabei hohe Elastizität aufweist. Daher wird die Birke oft zu den Weichhölzern gezählt. Sie lässt sich dadurch gut verarbeiten, ist aber eher schwer zu spalten. Die Birke gehört nicht zu den Kernholzbäumen. Sie bildet also keinen Farbkern aus. Das Holz ist gleichmäßig und kann farblich zwischen gelblichweiß und rötlichweiß variieren. Allerdings hat das Holz einen unregelmäßigen Faserverlauf, welcher zu Hell-Dunkel-Effekten führt. Dies kann das Holz fleckig wirken lassen. Birkenholz weist einen seidigen Glanz auf.


Birke hat mit 4,3kWh/kg einen relativ hohen Brennwert. Es kann in diesem Sinne bei den populären Brennhölzern wie Eiche und Buche mithalten. Der Nachteil von Birkenholz ist allerdings das schnelle Abbrennen. Dabei entwickelt das Holz nur mäßig Hitze. Für längere Wärmespeicherung ist es daher nicht geeignet. Für offene Kamine allerdings ist Birkenholz als Brennholz ideal.


Die Hitzeentwicklung ist für offene Kamine optimal und wird als angenehm empfunden. Birkenholz hat zudem bei der Verbrennung  kaum Funkenflug. Die Birke verbrennt bei blauer Flamme und verbreitet durch die in der Rinde enthaltenen ätherischen Öle einen angenehmen Geruch.


Die Öle in der Rinde führen auch dazu, dass man Birke auch frisch geschlagen verbrennen kann. Feuchtigkeit kann durch die Öle nur schwer in das Holz eindringen, sodass es generell eher trocken ist.


Es wird allerdings empfohlen Birkenholz 1 bis 1,5 Jahre zu lagern. Andere Brennhölzer müssen meist mindestens 2 Jahre lang gelagert werden. Bei der Lagerung muss man vor allem auf Schutz vor Witterung achten, denn Birkenholz ist sehr witterungsanfällig. Generell sollte Birkenholz nicht im Außenbereich gelagert werden, denn es ist sehr anfällig für Pilz- und Insektenbefall.


Durch ihre auffällige Rinde und ihr seidiges, glattes Holz wird Birke oft als dekoratives Brennholz genutzt. Sollte das Holz nass geworden sein, kann es helfen die Rinde bei der Lagerung zu entfernen, um schnellere Trocknung zu gewährleisten. Die Rinde kann zum Entzünden genutzt werden. Man muss sie dafür nur einige Tage trocknen. So bleibt der angenehme Geruch bei der Verbrennung erhalten, auch wenn das Brennholz selbst keine Rinde mehr hat und somit auch keine ätherischen Öle enthalten sind.


Zusammenfassend ist die Birke ein gutes Brennholz, was aber im Punkt Verbrennung Brennhölzern wie Buche oder Eiche unterliegt.  Birke überzeugt allerdings als dekoratives Brennholz, hat ein einmaliges Flammenbild und einen angenehmen Verbrennungsgeruch. Für Liebhaber von offenen Kaminen ist Birkenholz nur zu empfehlen!

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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