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Brennholz Säge

Brennholz mit der Säge richtig zuschneiden

Brennholz mit der Säge richtig zuschneiden
Brennholz Säge ( Quelle: © womue - Fotolia.com )

Viele kennen das Holzhacken noch von früher. Um über den Winter zu kommen, wurde das Brennholz in mühevoller, kräftezehrender Arbeit klein gehackt, zu Paletten gestapelt und getrocknet. Da das Heizen mit Holz sich wieder größerer Beliebtheit erfreut, ist auch das Thema des Zersägens wieder aktuell. Welche Sägen es gibt und wie man damit Brennholz verarbeiten kann, erfahren Sie hier.



Brennholz selbst schlagen


Da immer mehr Menschen sich selbst versorgen und unabhängig sein wollen, wächst der Wunsch, nach selbständiger Versorgung. Das Brennholz selbst zu schlagen, zu schneiden und zu spalten ist dabei zentraler Bestandteil. Mit Holz zu heizen macht unabhängig von ausländischem Gas und Öl und bietet eine eigenständige Alternative zu den herkömmlichen Angeboten. In ganz Europa, aber auch in Nordamerika und Kanada steigt die Nachfrage für Produkte zur Holzverarbeitung. Sie können diesem Trend folgen, müssen aber dabei einige Punkte beachten.



Schutzkleidung für sicheres Arbeiten


Brennholz kann man sich natürlich schon zugeschnitten liefern lassen. Allerdings steigt dabei der Preis. Alternativ kann man sich größere Stämme liefern lassen und diese selbst verarbeiten. Die Frage, die man sich dabei stellen sollte, ist die nach der richtigen Axt oder Säge und der richtigen Schutzkleidung. Schnittschutzkleidung ist unabdingbar beim Arbeiten mit schwerem Gerät wie einer Kettensäge oder Spaltaxt.


Jeder hat schon von schweren Unfällen gehört, die Waldarbeitern oder Hobby-Holzfällern mit der Kettensäge oder der Axt passiert sind. Deswegen gilt hier: Sicherheit geht vor. Organisieren Sie sich eine vollständige Montur Schnittschutzkleidung. Diese ist aus Gewebe, in dem sich die rotierenden Blätter der Kettensäge verfangen und so ihre Haut schützen. Egal mit welcher Säge sie hantieren, dicke Handschuhe sind Pflicht, ebenso wie Schuhe mit Stahlkappen oder anderer Schutzummantelung. So schützen sie ihre Extremitäten und können sicher arbeiten. Das Geld, dass Sie in eine solchen Ausrüstung investieren, sollte zweitrangig sein, denn im Extremfall rettet Ihnen die Schnittschutzkleidung das Leben oder verhindert zumindest schwere Verletzungen.


Die Spaltaxt


Die meistgenutzten Werkzeuge beim Verarbeiten von Brennholz sind die Spaltaxt und die Kettensäge. Die Spaltaxt, auch Spalthammer genannt, besteht meist aus einem stählernen Keil und einem Schaft aus Kunststoff oder Holz. Spaltäxte sind für das spalten des Holzes in Längsrichtung entlang der Faser gedacht. Durch den Keil, der vorne schmaler wird, kann die Axt schnell und tief in das Holz eindringen und das Holzstück spalten. Der breitere Teil des Keils drückt das Holz auseinander und so bringt man das Holz zum bersten.


Die Größe der Spaltaxt sollte den Holzstücken angepasst sein, die man zerkleinern möchte. Auch an der Festigkeit und Verästelung sollte man sich orientieren. Spaltäxte beginnen bei etwa 60 Zentimeter Stiellänge und einem Gewicht von 1,6 Kilogramm. Für größeres Holz, das sehr verästelt ist, kann man eine Axt von bis zu 80 Zentimeter Stiellänge und 3,3 Kilogramm Gewicht auswählen. Die Axt sollte gut in der Hand liegen und der Keil sollte fest und sicher im Material des Stiels verankert sein.


Prüfen Sie beim Kauf der Spaltaxt die Qualität, indem Sie auf Einkerbungen am Stiel achten. Diese verhindern das Wegrutschen. Lassen Sie sich vom Fachmann beraten. Je nachdem, ob Sie in Laie oder Profi sind, kann er Ihnen weiterhelfen und die richtige Axt empfehlen. Bedenken Sie immer: Desto schwerer die Axt, desto mehr Gewicht müssen Sie stemmen und desto mehr Kraft aufwenden. Beginnen Sie deshalb lieber mit einer kleinen Axt.


Brennholz Säge (Quelle: © Osterland - Fotolia.com)


Die Motorsäge


Motorsägen sind schweres Gerät und im Umgang mit Ihnen ist höchste Vorsicht geboten. Empfehlenswert ist es daher, vor der Benutzung einen Lehrgang zu belegen. Baumärkte und Hersteller von Motorsägen bieten solche Lehrgänge an, für die Sie etwa 100 Euro beanschlagen müssen. In solch einem Grundkurs lernen Sie die fachgerechte Benutzung und den sicheren Umgang mit den Motorsägen. Allerdings muss beachtet werden, dass ein solcher Grundkurs nur zum Schneiden bereits gefällter Bäume berechtigt. Um einen Baum selbst zu fällen, muss ein weiterer Kurs absolviert werden.

Motorsägen, die auch Kettensägen genannt werden, sind mit einem Benzin- oder Elektromotor ausgestattet. Der schneidende Teil ist die Sägekette, die immer gut geölt sein sollte. Um Unfälle zu vermeiden, sind Kettensägen mit verschiedenen Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet.Motorsägen gibt es in den unterschiedlichsten Bauweisen und Ausführungen. Sie sollten sich stets im Fachhandel beraten lassen welche Säge für sie passend ist.


Falls Sie sich dazu entscheiden sollten, Ihr Brennholz selbst zu schneiden, stehen Ihnen viel Möglichkeiten offen. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie sich hinsichtlich der richtigen Säge beraten und sparen Sie nicht an der Schutzkleidung. Dann steht Ihrer Selbstversorgung mit Brennholz nichts mehr im Weg.





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