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Brennholz | Holzsorte | Brennholzsorte

Die bekanntesten Brennholzsorten im Überblick

Die bekanntesten Brennholzsorten im Überblick
Brennholz | Brennholzsorten | Bekannteste Brennholzsorten (Quelle: © Fotolyse -Fotolia.com)

Nicht jedes Holz ist genauso gut zum Heizen geeignet wie das andere. Wir stellen Ihnen die gebräuchlichsten Brennholzsorten vor und zeigen Ihre Eigenschaften auf.

Laubholz


Laubholz ist meist besser als Brennholz geeignet, als Nadelholz.
Das Holz hat eine höhere Rohdichte, ist somit schwerer und brennt langsam und ruhig ab. Dabei gibt das Holz lange Wärme ab.
Wir stellen Ihnen die bekanntesten Laubhölzer vor.

Eichenholz


Eiche ist eine der beliebtesten und bekanntesten Brennholzsorten in Deutschland.
Mit einem Brennwert von 2100 kWh pro Raummeter beziehungsweise 4,2 kWh pro Kilogramm hat Eiche einen hohen Heizwert
Dabei hat Eichenholz eine gute Glutbildung und brennt langsam und ruhig ab, es sei denn das Holz enthält noch zu viel Gerbsäure.
Eiche hat in ihrem natürlichen Vorkommen einen hohen Anteil an Gerbsäure im Holz. Dieser sollte bei der Lagerung möglichst "ausgewaschen" werden. Das bedeutet das Holz wird absichtlich der Witterung ausgesetzt und nicht abgedeckt. Dabei geht Gerbsäure verloren. Diese würde sonst für unangenehmen Verbrennungsgeruch, Rußbildung und zur Minderung des Brennwertes führen.
Eichenholz ist im Erscheinungsbild sehr auffällig. Es bildet dunkles Kernholz aus, welches von hellem Splintholz umgeben ist.
Dies macht es sehr einfach Eichenholz von anderen Holzsorten zu differenzieren.

Buchenholz


Die Rotbuche hat schweres, robustes Holz, das wie Eichenholz positiv durch seine gute Glutbildung und sein ruhiges Abbrennverhalten auffällt. Buchenholz hat einen Brennwert von 4,0 kWh/kg und steht an dieser Stelle der Eiche etwas nach. Buchenholz ist leicht rötlich und bildet im zunehmenden Alter einen Farbkern aus. Buche verbrennt beinahe geruchsneutral.

Eschenholz


Die Esche gilt als Edellaubholz und bildet schweres, robustes Holz aus, was trotzdem eine hohe Elastizität aufweist. Esche hat einen Brennwert von 4,1 kWh/kg und pendelt sich im Heizwert zwischen Eiche und Buche ein. Eschenholz ist ringporig und bildet im zunehmenden Alter Jahresringe aus. Eschenholz ist sehr anfällig auf Witterung und Verschmutzungen. Daher sollte bei der Lagerung sehr vorsichtig mit dem Holz umgegangen werden. Esche hat bei der Verbrennung ein schönes Flammbild und verbrennt relativ geruch- und geräuschlos.

Birkenholz


Birkenholz ist durch seinen weißlichen Glanz und seiner auffälligen Rinde ein sehr schönes Brennholz. Es ist leichter als die bisher vorgestellten Laubhölzer, hat jedoch einen Brennwert von 4,3 kWh/kg und ordnet sich daher vom Heizwert ähnlich hoch ein wie Esche oder Eiche.
Allerdings brennt Birke relativ schnell ab. Durch die in der Rinde enthaltenen ätherischen Öle kann Birke jedoch auch frisch verbrannt werden und verströmt einen angenehmen Geruch beim Verbrennungsvorgang.

Holzsorte | Brennhlzsorte | Brennholz Überblick (Quelle: © dazb75 -Fotolia.com)


Nadelholz


Nadelholz hat eine geringere Rohdichte und meist einen niedrigeren Brennwert. Außerdem ist das Holz oft sehr harzig, was zu Funkenflug und Rußbildung führt. Daher ist es als Brennholz eher ungeeignet, kann aber als Anzündholz genutzt werden.

Fichtenholz


Die Fichte ist der weitverbreitetste Baum in Deutschland und daher ein sehr preiswertes und nachhaltiges Brennholz. Allerdings ist der Brennwert von 1500 kWh/rm sehr niedrig. Das Harz im Holz führt zu Funkenflug und dem charakteristischen Knistern bei der Verbrennung. Für offene Kamine ist das Holz sichtlich ungeeignet. Fichtenholz brennt schnell ab, spendet dabei nur wenig Wärme. hat allerdings auch deutlich kürzere Lagerzeiten als Laubhölzer.

Es gibt natürlich weitere Holzsorten, welche als Brennholz angeboten werden. Die hier gezeigte Auswahl zeigt lediglich die üblichen Sorten.
Wenn Sie eine Charakterisierung einer weiteren Holzsorten wünschen, nutzen Sie den Button "Frage stellen" oder kontaktieren Sie unsere Redakteure.

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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