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Brennholz | Lagerung | Brennholzlager

Brennholzlager- Was sie beachten müssen

Brennholzlager- Was sie beachten müssen
Brennholz | Lagerung | Brennholzlager (Quelle: © cmnaumann - Fotolia.com)

Grade noch im Wald einen Baum gefällt, jetzt nur noch schnell gespalten und ab in den Kamin? Weit gefehlt. Brennholz muss vor seiner Nutzung gelagert werden. Bei der Lagerung von Holz sind einige Faktoren zu beachten, damit Ihr Brennholz effizient verbrannt werden kann. Lernen Sie, welche Einflüsse Sie mindern oder verstärken müssen und wie das optimale Brennholzlager aussieht.



Brennholz wird in der Regel über zwei Jahre gelagert, bevor es verwendet wird.
Über den Zeitraum der Lagerung entweicht die Feuchtigkeit aus dem Holz. Bei Hölzern mit hoher Massedichte wie Buche oder Eiche kann dieser Vorgang teilweise eine längere Zeitspanne in Anspruch nehmen. Deshalb ist es essentiell, dass dem Holz  bei der Lagerung  keine zusätzliche Nässe zukommt. Das Brennholz ist dementsprechend vor Witterung und Bodennässe zu schützen.

Außerdem entweicht die Flüssigkeit schneller, wenn das Holz gespalten gelagert und nicht zu eng stapelt wird. Die Luft erreicht so besser alle Seiten der einzelnen Holzscheite. Die gleichmäßige Luftzirkulation ist im Trocknungsvorgang von besonderer Bedeutung. Wird das Brennholz nicht ausreichend gelüftet, kann es zur Bildung von Schimmel kommen oder die Trocknung wird verlangsamt.

Daher ist es nicht ratsam Holz direkt an einer Wand oder in geschlossenen Räumen zu lagern. Eine Seite der Scheite wäre so immer schlecht belüftet.  Sie sollten mehrere kleine Brennholzlager einem großen vorziehen. Das Brennholz wird so besser mit Luft versorgt. Es ist sinnvoll eine Längenseite des Brennholzes  Wind aussetzen. Zur regelmäßigen Belüftung ist die Schichtung im Kreuzmuster – der sogenannte Kreuzstapel – zu empfehlen.


Brennholzlager | Holzstapel | Holzregal (Quelle: © maho - Fotolia.com)


Brennholzlager im Außenbereich sind  weit verbreitet. Hier müssen Sie bereits beim Bau darauf achten, dass das Holz vor Witterung geschützt werden muss. Das kann durch eine Überdachung gewährleistet werden. Sie können Ihre hauseigene Dachtraufe erweitern oder Schleppdächer nutzen, um das Brennholz abzuschirmen. Bei der Positionierung sollte für das Brennholzlager nicht die „Wetterseite“ gewählt werden. Die meisten Rückseiten von Häusern sind zum Anbau von Brennholzlagern geeignet.
Doch auch vom Boden kann Feuchtigkeit in das Holz dringen. Aus diesem Grund sollte ein gutes Brennholzlager eine Art Sockel haben. Dieser sollte mindestens 15 Zentimeter Abstand zum Boden aufweisen.  Wenn Sie das eigene Brennholzlager ohne Sockel bauen, sollten Sie zumindest auf einen luftdurchlässigen, trockenen Boden achten wie zum Beispiel Kies.




Bei Innenraumlagern ist verstärktes Augenmerk auf die Luftzirkulation zu legen. Der fehlende Wind ist im Zweifelsfall durch eine künstliche Belüftung zu ersetzen. Der Schutz vor Witterung gestaltet sich dafür hier relativ einfach.

Generell ist darauf zu achten, dass das Holz mit möglichst wenig Grünanteil gelagert wird. Denn Grünbestandteile wie Blätter oder Moos enthalten im Vergleich zum Holz hohe Wasseranteile, welche während der Lagerung an das Holz abgegeben werden.
Das sollte man natürlich vermeiden. Außerdem ist wichtig, dass das Holz nicht durch Witterung,  Bearbeitung oder Transport verschmutzt wird. Der Schmutz könnte die Verbrennung hemmen oder aber Feuchtigkeit enthalten.

Zu merken ist also: Für ein gutes Brennholzlager müssen Sie Ihr Holz gut vor Feuchtigkeit schützen, um den Trocknungsprozess nicht negativ zu beeinflussen. Der zweite essentielle Punkt ist die Luftzirkulation. Ein ausgewogenes Verhältnis dieser beiden Einflüsse verspricht ein optimales Brennholzlager!

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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