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Brennholzpolter | Holzpolter

Ein Brennholzpolter richtig anlegen

Ein Brennholzpolter richtig anlegen
Brennholzpolter | Holzpolter | Brennholz (Quelle: © Wieselpixx - Fotolia.com)

Ein Brennholzpolter bezeichnet gesammelte und sortierte Baumstämme und ist ein Begriff aus der Forstwirtschaft. Wir zeigen Ihnen wie Sie einen Holzpolter korrekt und stabil anlegen und wie diese in der Praxis genutzt werden können.

Ein Brennholzpolter anlegen


Brennholzpolter werden nach dem Fällen der Bäume angelegt. Die Stämme werden auf etwa die gleiche Länge zu gesägt und auf einem Sammelplatz bereitgelegt. Oft ist der Sammelplatz der Rand eines Waldweges beziehungsweise einer Forststraße.
Dort werden meist mehrere Brennholzpolter arrangiert. Um diese Holzpolter zu kennzeichnen gibt es sogenannte Polternummern. Diese zeigen den Abholtermin des jeweiligen Holzpolters.

Jeder dieser Polter untersteht der Regel nur die selbe Holzsorte zu beinhalten. Damit ist nicht nur die Baumart an sich gemeint, sondern beim Stapeln soll bereits darauf geachtet werden, dass das Holz eine ähnliche Stärke und Qualität vorweist. Auch die Längen werden angepasst.

Arten von Brennholzpoltern


Die Holzstämme werden auf verschiedene Weisen gestapelt.
Wenn die Baumstämme längs aufeinander gestapelt werden, spricht man von einem Mehrschichtpolter. Diese Methode wird vor allem bei Langholz der gleichen Gewichtsklasse und Länge angewandt. Der Mehrschichtpolter ist deutlich platzsparender als der Einschichtpolter.
Hier werden die Baumstämme nebeneinander gelegt. Dies nimmt mehr Platz ein, ist aber hilfreich bei Vermessungsarbeiten und Tests zur Überprüfung der Holzqualität.

Kauf von Brennholzpoltern - Was ist zu beachten?


Für den privaten Gebrauch werden Sie nur selten Brennholzpolter anlegen. Aber Brennholz wird oft in Form von Brennholzpoltern versteigert und für Privatkunden zum Verkauf freigegeben.
Daher sollten Sie sich vor dem Kauf mit dem Brennholzpolter und dessen Aufbau vertraut gemacht haben.

Brennholzpolter | Polternummer | Rundholz (Quelle: © Gundolf Renze - Fotolia.com)

Überprüfen Sie bei Mehrschichtpoltern ob die Holzstämme der gleichen Holzsorten entsprechen. Da hier oft nach Größe und Gewicht sortiert wird, kann es zu Mischholzstapeln kommen.
Da einige Brennholzsorten allerdings hochwertiger sind und einen höheren Brennwert haben als andere, sollten Sie unbedingt vor Ort das Holz begutachten.

Birke zum Beispiel kann gut von anderen Holzsorten differenziert werden. Durch seine weiße Rinde und sein glänzendes, helles Holz ist Birkenholz sehr auffällig. Auch Eiche ist einfach zu erkennen. Das Holz bildet einen dunklen Farbkern, welcher von hellem Splintholz umgeben ist. Um weitere Holzsorten auf Anhieb identifizieren zu können, sollten Sie sich vor dem Holzkauf mit den bekanntesten Brennholzsorten auseinandersetzen.

Die Form des Holzstammes wird Ihnen auch abverlangen Ihr Holz selbst zu sägen, anschließend zu spalten und zu Holzscheiten zu verarbeiten.
Brennholzpolter können als Trockenlager und als Nasslager angelegt werden. Beim Nasslager werden die Holzstämme künstlich beregnet.
Nasses Holz ist deutlich schwerer zu spalten. Das sollte Ihnen beim Kauf klar sein.
Alles was Sie hier an Geld einsparen, werden Sie später in körperlicher Arbeit verrichten müssen oder beim Heizen zu spüren bekommen.

Brennholz als Brennholzpolter lagern


Sie sollten darauf verzichten Ihr Brennholz für den privaten Gebrauch als Brennholzpolter zu lagern. Die Restfeuchte entweicht den Holz so nur langsam. Sie sollten die Baumstämme nach dem Kauf schnellstmöglich verarbeiten und ein Brennholzlager herrichten.
Falls Sie die Stämme vor der Verarbeitung zu einem Brennholzpolter errichten möchten, sollten Sie auf einige Dinge achten.

Beim Mehrschichtpolter wird das Holz längs übereinander gestapelt. Dabei müssen Sie vor allem auf eine stabile Konstruktion achten. Außerdem sollten Sie sich die Frage stellen, welche Möglichkeiten Sie später haben, die Baumstämme zu bewegen.
Wenn Sie die Stämme frei bewegen können, sollten Sie ein Mehrschichtpolter anlegen, um Platz zu sparen.
Wenn nicht, dann greifen Sie lieber auf ein Einschichtpolter zurück.

Diese Form der Lagerung sollte aber nur temporär erfolgen, da es sonst zu Schimmel, Fäulnis und somit Qualitätsverlust am Brennholz kommt.

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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