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Brennholz stapen | Brennholzstapel | Rundstapel | Holzmiete | Wandstapel | Holz stapeln | Brennholzlager

Brennholz stapeln und lagern

Brennholz stapeln und lagern
Brennholz stapeln | Rundstapel | Brennholzstapel | Holzmiete (Quelle: © womue -Fotolia.com)

Ein essentieller Bestandteil der Brennholzlagerung ist das korrekte Stapeln der Holzscheite. Hierbei kann die Trocknungszeit positiv beeinflusst werden. Außerdem ist der dekorative Effekt eines gut gestapelten Holzlagers nicht zu unterschätzen. Erfahren Sie in diesen Ratgeberteil welche Stapeltechniken es gibt und was dabei zu beachten ist.


Allgemeine Regeln beim Brennholz stapeln

Wichtig ist es beim Stapeln langsam und sorgfältig zu arbeiten und die Konstruktion regelmäßig auf ihre Stabilität zu testen.
Förderlich für die Stabilität des Stapels ist es, wenn die Scheite eine ähnliche Länge haben. Längere Scheite lassen sich einfacher und sicherer stapeln als kurze Scheite.
Man sollte außerdem nicht auf ein großes Brennholzlager bestehen. In mehreren kleinen Brennholzstätten trocknet das Holz schneller.

Das Stapeln kann großen Einfluss auf die Trocknungsdauer nehmen. Allerdings hat auch die Trocknung an sich Auswirkung auf Ihren Brennholzstapel.
Während der Trocknung büßt das Holz nämlich 7 bis 20 Prozent seiner Größe ein. Das kann natürlich zur Destabilisierung des Stapels führen, da das Holz unterschiedlich schnell schrumpft. Daher sollten Sie den Stapel auch nach seiner Herrichtung in regelmäßigen Abständen auf seine Stabilität kontrollieren.

Die Hochschule Gjøvik in Norwegen hat 2012 herausgefunden, dass Holz schneller trocknet, wenn die Rinde im Stapel nach unten zeigt. Wichtig ist allerdings, dass das Fundament und die Spitze des Brennholzstapels vor Nässe geschützt werden. Dies kann ebenfalls durch die Lage der Rinde gewährleistet werden. An der Unterseite des Stapels sollte die Rinde nach unten zeigen, an der Oberseite dementsprechend nach oben.


Stapeltechniken

Es gibt verschiedene Arten Brennholz zu stapeln.
Grundkonzept dieser Formen ist der sogenannte „Kreuzstapel“. Hier wird die erste Reihe Holzscheite längs ausgelegt, die darauffolgende Reihe quer. Dieses Muster wird für den Rest des Stapels beibehalten. Die Holzscheite rutschen so nicht voneinander.
Falls die reine Form des Musters nicht stabil genug ist, können weitere Holzscheite quer hinzugefügt werden. Man unterscheidet bei den Stapeltechniken zwischen dem Wandstapel und den freistehendem Stapel.

Brennholz stapeln | Brennholzstapel | Brennholzlager (Quelle: © T.Linack - Fotolia.com)

Wandstapel

Der Wandstapel wird, wie der Name verrät, an einer Hauswand errichtet. Dabei ist es wichtig einen Lüftungsabstand zwischen Holzstapel und Wand einzuhalten, damit die Luft an alle Stellen des Holzes gelangt.  Außerdem sollte man aus  Brandschutzgründen Wandstapel nicht zu umfangreich gestalten. Wandstapel sind besonders gut für kurze Holzscheite, sprich Holzscheite mit unter 30 Zentimeter Länge, geeignet. Beim Errichten des Stapels sollte man darauf achten, dass der Stapel eine leichte Neigung zur Hauswand hin aufweist. Diese Variante gilt als besonders stabil.

Sie sollten auch einen gewissen Abstand des Stapels zum Boden gewährleisten um das Holz vor Bodennässe zu schützen. Dafür könnten Sie kleine Stämme oder Paletten nutzen. Paletten sind dabei sehr günstig, da sie Bodennässe vermeiden und zusätzlich Luftzirkulation an der Unterseite des Brennholzes ermöglichen.
Der Wandstapel überzeugt durch Funktionalität und einen relativ geringen Schwierigkeitsgrad des Stapelns. Für noch nicht so Erfahrene und alle, die auf Nummer sicher gehen möchten, gibt es Stapelhilfen. Diese sind in Höhe und Breite verstellbar und auf Ihren Holzstapel anpassbar. Die Stapelhilfe sichert den äußeren Rand des Stapels und bietet so zusätzliche Stabilität.

Rundstapel

Komplizierter wird es bei freistehenden Brennholzlagern. Hier ist der Rundstapel oder auch Holzmiete genannt besonders beliebt. Dafür werden Holzscheite von mindestens 35 Zentimeter bis 40 Zentimeter Länge am äußeren Rand des Stapels längs positioniert und in dieser Form nach oben gestapelt.

Diesen Rahmen nutzen Sie, um einen Innenraum zu erzeugen. Diesen Hohlraum füllen Sie mit kürzeren, krummen oder sonstig unregelmäßigen Holzscheiten auf. Die Holzscheitfüllung gibt den Außenwänden zusätzlichen Halt.
Nach einen halben Meter Stapel sollten Sie Ihre Konstruktion unbedingt überprüfen. Falls der Stapel nicht durch das Muster an sich stabil ist, sollte an dieser Stelle eine glatte Mittelschicht aus Brettern eingefügt werden. Der äußere Rahmen soll eine leichte Neigung nach innen aufweisen, sodass das Regenwasser ablaufen kann.

Bei einem freistehenden Rundstapel sollten Sie außerdem auf eine wasserdichte Unterlage achten. Dafür eignen sich Kunststoffplanen. Sie sollten die Plane löchern, damit das Wasser abfließen kann. Sonst könnt es zu Staunässe kommen.

Die Holzmiete ist vom dekorativen Faktor deutlich attraktiver als der Wandstapel, ist allerdings nur für lange Holzscheite geeignet. Für Holzsorten wie Birke und Esche, die sehr witterungsanfällig sind, sollten Sie auch auf eine überdachte Form des Holzstapels zurückgreifen. Bei Eiche oder Rotbuche ist der Rundstapel eine schöne Alternative.

Wichtig beim Überdachen oder Abdecken ist es, einen gewissen Abstand zwischen Brennholz und Abdeckung einzuhalten, damit Luft an das Holz gelangen kann. Bei unregelmäßiger Luftzirkulation trocknet das Holz langsamer und es kann zu Schimmelbefall kommen. Daher sollten Sie auch zwischen den einzelnen Scheiten einen Zwischenraum lassen. Nach einer Faustregel sollte dieser so groß sein, dass eine Maus hinein passt. Das kann unter Umständen auch passieren. Um Maus- oder Rattenbefall in Ihrem Brennholzstapel vorzubeugen sollten Sie diesen regelmäßig sichten.

Erfahren Sie mehr darüber was Sie bei der Lagerung von Holz und dem Errichten eines Brennholzlagers beachten müssen.

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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