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Restfeuchte Brennholz | Faktor Restfeuchte | Brennholz Feuchtigkeit

Brennholz Restfeuchte - ein wichtiger Faktor

Brennholz Restfeuchte - ein wichtiger Faktor
Restfeuchte Brennholz | Wassergehalt | feuchtes Brennholz (Quelle: © claire -Fotolia.com)

Neben der Auswahl der Brennholzsorte ist die Restfeuchte ein Faktor mit hoher Bedeutung in Bezug auf effiziente Verbrennung.
Wir zeigen auf, wie hoch die Restfeuchte Ihres Brennholzes sein darf, damit Ihr Holz gut abbrennt.
Außerdem erklären wir welche Nachteile zu feuchtes Holz mit sich bringt und informieren Sie was Restfeuchte in Ihren Holz auslöst und wie Sie diese überprüfen können.


Der Faktor Restfeuchte


Damit Ihr Holz für Ofen oder Kamin verwendet werden kann, sollte es eine Restfeuchte zwischen 15 und 20 Prozent haben.
Frisch geschlagen hat Holz einen Wassergehalt über 70 Prozent. Dieser wird in einer Lagerzeit von zwei Jahr auf den gewünschten Wert minimiert.
Bei einem Wassergehalt über 20 Prozent kann es zu Rußbildung und Funkenflug kommen.
Die Rußbildung verschmutzt Teile Ihres Ofens. Dies kann den Wirkungsgrad schmälern und im Extremfall Rußbrände verursachen.
Die Restfeuchte führt außerdem zu erhöhter Emission und kann bei offenen Kaminen zu Rauchbildung im Wohnraum führen.
Außerdem nutzen Sie den Brennwert des Holzes nicht optimal aus, wenn Sie Ihr Brennholz mit zu hohem Wassergehalt verbrennen.

Sie sollten darauf achten, dass Ihr Holz bei der Lagerung vor Feuchtigkeit geschützt wird und Schimmel sowie Schädlinge vermeiden, da diese die Feuchtigkeit in Ihrem Holz binden. Zu trockenes Holz ist allerdings auch nicht gut.
Brennholz mit einer Restfeuchte von unter 10 Prozent brennt sehr schnell ab und gibt nur wenig Wärme ab.

Bei richtiger Restfeuchte nutzen Sie Ihr Brennholz optimal. Es brennt langsam ab, weist gute Glutbildung auf und insofern das Holz nicht harzig ist, kommt es nicht zu Funkenflug.


Restfeuchte überprüfen


Holz kann in verschiedenen Lagerstufen gekauft werden. Sie sollten Holz also nach Ihren Möglichkeiten der Lagerung wählen und bei der Anlieferung unbedingt Überprüfungen zum Wassergehalt durchführen.

Restfeuchte Brennholz | Restfeuchte messen | Restfeuchte Messgerät (Quelle: © Tina Binder -Fotolia.com)


Der erste Test ist eine Sichtkontrolle. Schimmel und Schädlinge zeichnen sich sehr deutlich auf dem Holz ab und sind ein Indiz für hohe Feuchtigkeit und einen schlechten Brennwert. Risse hingegen sind ein Zeichen für voran geschrittene Trocknung.


Eine weitere Möglichkeit der Überprüfung ist ein Klangtest. Dafür schlagen Sie zwei Holzstücke aneinander. Ein dumpfer Klang ist dabei ein Hinweis auf Wassereinlagerung. Sie sollten auch den Geruch des Holzes überprüfen. Bei muffigen Geruch kann man von Schädlingen und hoher Feuchtigkeit ausgehen.


Eine weiterer Test ist der Gewichtsvergleich. Nehmen Sie dafür einen Holzscheit Ihres getrockneten Holzbestandes und vergleichen Sie das Gewicht mit einem Holzstück der Anlieferung. Das Wasser im Holz wirkt sich auf das Gewicht aus. Brennholz mit hoher Restfeuchte ist schwerer als trockenes Holz.

Wer es ganz genau wissen will, kann ein Messgerät für Restfeuchte verwenden. Diese zeigen den Wasseranteil im Holz in Prozent an.
So können Sie sicher sein, ob das Holz ofentauglich ist. Bei regelmäßigen Verbrauch von Brennholz ist die Investition in ein solches Gerät sehr sinnvoll. Zu hohe Restfeuchte kann, wie wir Ihnen aufgezeigt haben, schwere Nebenwirkungen mit sich bringen, weshalb Sie diesen Faktor unbedingt ernst nehmen sollten.

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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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