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Brennholz Heizwert

Brennholz Heizwert - Tipps zum richtigen Heizen

Brennholz Heizwert - Tipps zum richtigen Heizen
Heizwert | Brennholz | richtig Heizen (Quelle: © Brandon T - Fotolia.com)

Um beim Heizen mit Brennholz wirklich zu sparen, muss man sich mit dem Heizwert des Holzes auseinandersetzen.
Auch die Methode des Heizens sollte überdacht werden. Wir erklären Ihnen im folgendem Ratgeber was der Heizwert ist und wie Sie effizient Heizen.


Heizwert


Der Heizwert gibt an wie viel Wärme das Holz spendet. Diese Wärme kann in Energieleistung pro Masse oder Energieleistung pro Volumen angegeben werden.
Bei der Angabe in Volumen kann entweder auf den klassischen Kubikmeter zurückgegriffen werden, oder bei Brennholz auch auf die Angabe in Raummetern. Bei der Angabe je Masseeinheit ist die Dichte des Holzes nicht relevant, sondern der verbleibende Wassergehalt.
Um den Heizwert von feuchtem Holz zu ermitteln, wird die Energie, die zum Verdampfen des verbleibendem Wasser benötigt wird von dem Heizwert des trockenem Holzes abgezogen. Dabei wird für Wasser ein Wert von 0,63kWh/kg verwendet.

Bei der Angabe des Heizwertes mit der Masseeinheit ist trockenes Laubholz meist bei einem Wert von 5 kWh/kg und trockenes Nadelholz bei einem Wert von 5,2 kWh/kg. Dieser Wert könnte zu der Annahme führen Nadelholz würde mehr Wärme spenden, allerdings ist zu beachten, dass Nadelholz meist eine höhere Restfeuchte hat und harzig ist. Beim Verbrennungsvorgang müssen Wasser und Harz noch verdampft werden, wofür zusätzlich Energie benötigt wird. Die Wärmeerzeugung ist also trotz höherem Heizwert niedriger anzusehen.
Die Angabe in Energieleistung je Raummeter ist dabei weniger verwirrend. Je höhere die Angabe, desto höher die Wärmeleistung.

Das richtige Brennholz auswählen


Auch die gleiche Holzsorte hat nicht immer den gleichen Heizwert.
Da Holz ein Naturprodukt ist können Werte wie der Heizwert stark schwanken.
Ein wichtiger Punkt ist die Restfeuchte. Holz sollte vor der Verbrennung circa zwei Jahre gelagert werden.
Am Ende der Lagerzeit sollte das Holz eine Restfeuchte zwischen 12 und 15 Prozent aufweisen.
Bei höherer Restfeuchte muss Energie darauf angewendet werden die Wassereinlagerungen zu verdampfen.
Das mindert den Heizwert des Brennholzes und führt außerdem zu Rußbildung.
Diese kann Elemente Ihres Ofens, speziell das Ofenrohr stark verschmutzen und den Wirkungsgrad Ihres Ofens vermindern.
Daher sollten Sie neben der korrekten Lagerung und Trocknung auch auf einen stets gereinigten Ofen achten.

Brennholz | Ofen | Heizwert (Quelle: © maho -Fotolia.com)

Ihr Brennholz sollte also trocken sein. Allerdings auch nicht zu trocken. Bei einer Restfeuchte unter 10 Prozent brennt das Brennholz zu schnell ab und spendet nur wenig Wärme.
Sie sollten auf Holzsorten vertrauen, welche ruhig und langsam abbrennen.
Dabei sind meist Laubhölzer wie Eiche, Buche und Esche die richtige Wahl.
Nadelhölzer wie Fichte können allerdings als Anzündholz und als Brandförderer für ein Laubholz verwendet werden.

Außerdem sollten Sie nur naturbelassenes Holz verwenden. Wenn Ihr Holz zu vor mit Lacken, Farben oder sonstigen Mitteln bearbeitet wurde, taugt es nicht als Brennholz. Bei der Verbrennung werden viele Schadstoffe ausgestoßen und der Heizwert von bearbeitetem Holz ist auch eher niedrig.
Ihr Holz sollte frei von Schädlingen und Schimmel sein. Diese Faktoren können ebenfalls den Heizwert stark mindern, da Sie erhöhte Feuchtigkeit und eine geringere Holzdichte mit sich bringen. Deshalb sollten Sie bei der Lagerung darauf achten, dass ihr Holz schädlingsfrei bleibt.

Die richtige Verbrennung


Neben der richtigen Auswahl des Brennholzes ist es auch wichtig, wie Sie ihr Holz verbrennen.
Um die Flammen am Leben zu erhalten, sollten Sie auf ein gutes Belüftungssystem Ihres Ofens oder Kamins achten.
Falsche oder schlechte Belüftung kann dazu führen, dass die Flammenbildung gehemmt und das Abzugssystem verschmutzt wird.
Auch bei der Holzmenge sollten Sie nicht wahllos vorgehen. Zu viel Brennholz könnte die Brennkammer Ihres Ofens überlasten. Die empfohlene Holzmenge ist im Datenblatt Ihres Ofens oder Kamins notiert. Auch beim Nachlegen gilt es lieber kleinere Mengen zu wählen und lieber einmal öfter nach zulegen.
Wenn Sie diese Tipps befolgen, sollte Sie den Heizwert Ihres Brennholz optimal nutzen können.


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Sarah Kolberg
Sarah Kolberg ist Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei der Thüringer Allgemeine Lokalausgabe Ilm-Kreis tätig, Ehrenamt engagiert sich Sarah in verschiedenen Ressorts des hsf studentenradio e.V. Seit Juni 2015 schreibt sie für kingnetz.de
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