Der Wassergehalt ist ein wesentliches Merkmal zur Ermittlung von Brenndauer und Rußausstoß bei Brennholz. Es gibt verschiedene Klassen, in die man die unterschiedlichen Wassergehälter von Kaminholz einteilen kann. Die Klasse 1 erfasst dabei jeden Brennstoff, deren Wassergehalt unter 15% liegt. Auf diesen Wert kommen ausschließlich Holzpellets und Briketts, da man diese Presslinge technisch verarbeitet. Klasse 2 nimmt die "ofenfertigen" Holzarten auf. Alles was einen Wassergehalt von unter 20% hat, wird in diese Klasse einsortiert. Klasse 2 erreicht man, wenn Holz in sogenannten Trockenkammern getrocknet oder mehrere Jahre an einem dafür vorgesehen Ort gelagert wird. Klasse 3 orientiert sich an einem Wassergehalt von unter 30%. Holz, dass im Winter geschlagen wird, erreicht diese Stufe nach einem Jahr Trocknung, im Sommer geschlagenes Holz erreicht diese Stufe nach zwei Jahren Trocknung. Kauft man Holz mit einem Wassergehalt von unter 30%, so sollte man es noch weitere drei Monate lagern und kann es dann bereits verfeuern. Die Klasse 4 umfasst im Winter geschlagenen Bäume. Denn wusstest Sie, dass Bäume im Winter eine Wachstumspause einlegen? Dementsprechend ist auch der Wassergehalt niedriger, als in einem Baum, der im Sommer geschlagen wurde. Dieses Brennholz wird deshalb separat in Klasse 5 eingeordnet.