
Pappeln gehören zu den Weidengewächsen und sind trotzdem von klassischen Baumgewächsen kaum zu unterscheiden. Sie schimmern leicht weißlich oder rotbräunlich. Diese Pflanzen wachsen sehr schnell, ungefähr nach 45 Jahren sind sie bereits ausgereift. Dieses Gewächs findet man vorrangig in Nordamerika und Eurasien. Sie dienen der Papier- , Holz- und Energieindustrie als Nutzgewächs. Pappelgewächse werden nur selten zu Brennholz verarbeitet. Vielmehr werden aus ihrem Holz Paletten oder Zündhölzer hergestellt. 40% aller Pappelreserven in Deutschland werden dem Spanplattenbau gewidmet. Auch beim Innenausbau eines Haues verwenden die Profis gerne Pappelholz. Holzpellets können teilweise auch kleingehacktem Pappelholz hergestellt werden. Von allem Holzabschlag macht das Pappelholz ungefähr ein Prozent aus. Der Brennwert von Pappelholz lässt sich zwischen dem von Fichten- und Buchenholz einordnen. Mit ca. 19,8 MJ/KG, wobei man die niedrige Dichte des Holzes beachten muss, liefer die gleiche Menge Pappelholz weniger Energie, als die vergleichbare Menge anderer Brennhölzer.
Dieser Beitrag wurde erstellt durch Sebastian Ludwig.