Als Kaminholz wird Holz bezeichnet, das extra zum Verbrennen in einem Kaminofen vorgesehen ist. Kaminholz wird überwiegend aus Hartholz hergestellt, weil sich Weichhölzer, wie beispielsweise Nadelhölzer, nicht so sehr für offene Kamine eignen. Durch die Harzkammern in der Tanne oder der Fichte entsteht ein großer Funkenflug. Außerdem brennen die Weichhölzer schneller ab und lassen nicht so ein gemütliches Flammenbild entstehen, wie die Harthölzer. Kaminholz ist extra so zugeschnitten, dass es gut in einen Kamin passt. Dieses bearbeitete Holz nennt man auch Scheitholz. Die Baumstämme werden zuerst einmal der Breite nach geteilt. Anschließend werden diese kleinen Baumscheiben dann gehälftet und gescheitelt. Viele Kaminliebhaber möchten diese Arbeiten gerne selber erledigen, weil es für sie zur Kamin-Atmosphäre dazu gehört. Doch Achtung: Holz selber zu spalten fordert viel Kraft. Man sollte sich also nicht gleich bei der ersten Einheit überarbeiten. Außerdem ist eine dafür vorgesehene Schutzbekleidung zu tragen.