Brennholz dient, wie der Name schon verrät, der Verbrennung. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn manches Holz wird zu Papier weiterverarbeitet oder dient dem Möbelbau. Brennholz wird auch Feuerholz genannt, da man dem Feuer einen wichtigen Nutzen abgewinnt: Die Wärmeerzeugung. Menschen seit je her nutzen das Feuer, um auch bei Dunkelheit etwas zu sehen oder um Tiere von den Zelten oder Hütten fern zu halten. Außerdem dient es als Kochstelle. Der Vorteil an Brennholz, neben seinen ganzen nützlichen Eigenschaften, ist die doch hohe Energiedichte bei trotzdem leichter Beschaffung und kostengünstigen Preisen. Brennholz lässt sich in verschiedene Unterarten einteilen. Unterschieden wird beispielsweise Rundholz, Scheitholz oder Stückholz. Ein wichtiger Wert, um das heutige Preis-Leistungsverhältnis einzuordnen, ist der Heizwert. Neben diesem Wert sollte der Kunde aber auch auf Eigenschaften wie das Abbrennverhalten, die Qualmbildung und die Brenndauer achten. Denn je nach Gebrauch des Brennholzes, sollte man sich für andere Unterarten entscheiden. Heutzutage stehen den Industrieländern moderne Möglichkeiten zur Verfügung, um beispielsweise zu heizen, Wärme zu erzeugen oder Licht zu nutzen. Der Holzvorrat der Wälder ist nicht unerschöpflich und so greift man heute gerne zu Solarzellen, um Sonnenenergie abzufangen oder zu Pellets, um umweltbewusster zu heizen. Für Kaminliebhaber, die sich an einem atemberaubenden Flammenspiel erfreuen, erfüllt aber nur massives Brennholz seinen richtigen Zweck.