Ein entscheidendes Kriterium beim Kauf von Kaminholz oder Brennholz ist der Heizwert. Der Heizwert kann entweder pro Masse oder aber pro Volumen gemessen werden. Der Heizwert bezieht sich allerdings immer nur auf die Trockenmasse. Bei feuchtem Holz muss man den Heizwert deshalb erst verrechnen.
Die Faustregel besagt, dass die Trockenmasse diejenige Masse vom Brennholz ist, die nach dem Verdampfen des Wasseranteils noch übrig bleibt. Je Kilogramm Wasser, das beim Verbrennen verdampft, muss der Energiewert von ca. 0,63 Kilowattstunden von dem eigentlichen Heizwert abgezogen werden. Trockenes Laubholz hingegen, hat einen Brennwert von 5 kWh/kg. Allerdings sind diese Werte nicht statisch, da Holz ein Naturprodukt ist und diese Werte Schwankungen unterworfen sind.