Beim Verbrennen von Holz ist dies dann wirtschaftlich, wenn eine geringe Restfeuchte im Holz vorhanden ist. Leider ist dies mit dem Auge nicht prüfbar. Aus diesem Grund werden spezielle Messmethoden eingesetzt, um die innere Restfeuchte von Brennholz nachzuweisen. Als Regel gilt, dass das Gewicht des Holzes ein unmittelbares Maß für die Restfeuchtigkeit darstellt.
Ist Holz sehr leicht, dann ist es auch trocken. Je schwerer das Holz ist, desto mehr Feuchtigkeit ist in der Holzstruktur enthalten. Eine Messung der sogenannten Kernfeuchte ist mit dem Verfahren nach Heise/Krämer möglich. Hierzu wird ein mittelgroßer Holzscheit gewonnen. Mit einem speziellen Widerstandsprüfgerät werden an drei unterschiedlichen Stellen der Scheite jeweils Messungen vorgenommen. Danach wird der Durchschnitt der drei Messwerte ermittelt, welcher eine Aussage über die enthaltene Restfeuchte bietet. Genau ist die Methode dann, wenn mehrere Messungen auch an den verschiedenen Innenseiten des Holzscheites ausgeführt werden. Erst sie zeigen in ihrer Gesamtheit ein reales Ergebnis.