Die Birke konnte sich aufgrund ihrer Eigenschaften direkt nach der Buche und der Esche ihren Platz als klassisches Kaminholz sichern. Buche wird fast ausschließlich zum feuern von offenen Kaminen benutzt.
Die Birke ist fast gar nicht mit Harzen belastet, sodass der typische Funkenflug beim Zerplatzen von Harzzellen gar nicht erst auftreten kann. Im Gegenteil: Die Birke ist vielmehr mit ätherischen Ölen kontaminiert, was auch ein Grund ist, warum in Saunen oft mit diesem Brennholz gearbeitet wird, denn die Öle erzeugen einen angenehmen Duft. Das Flammenspiel der Birke ist sehr idyllisch und erzeugt die klassische Kaminatmosphäre. Eine leichte bläuliche Nuance vermischt sich mit ansonsten sehr hellen Flammen. Was die Birke als Kaminholz so wertvoll macht, ist außerdem die leicht entzündbare Rinde, was einem langes Rumfackeln mit dem Brennholz erspart.