Hinter dem Brennwert des Holzes verbirgt sich die Ausbeute an Energie bezogen auf einen Raummeter als Volumenangabe, und auf das Gewicht in Kilogramm. Für den Einsatz von Brennholz muss dies einen Restwert an Feuchtigkeit von unter 20 Prozent besitzen. Das ist der optimale Richtwert.
Steigt die Restfeuchtigkeit schon um zehn Prozent, so bedeutet dies eine Verringerung des Brennwertes um etwa neun Prozent. Durch spezielle Erfahrungswerte wurde belegt, dass die Brennwerte je nach Holzart voneinander abweichen, da jedes Holz eine andere natürliche Beschaffenheit besitzt. So eignet sich beispielsweise Ahorn nicht so gut als Brennholz, da der Brennwert hierbei niedrig ist.
Im Gegensatz dazu liefert die Eiche ein gutes Material zur Verbrennung. Der Brennwert einer getrockneten Eiche, was einer Lagerzeit von zwei bis drei Jahren entspricht, ist sehr hoch.